Firmengeschichte auf Bayrisch

In a ra alten Houlzschupfm am Wölsauerhammer dou hout alles vor 25 Gouer a`gfanger. As Büro - war a Schreibtisch im Wohnzimmer. D`Fuhrpark - a grainer Simca. Und as noutwendigste Werkzaich hout in a kloins Taschl ei passt. Er hout a wenig g`werkelt für sich sour alai und nebenbei war er Wasserwerker vo d`Hammener Gmoi. Vo Didier san dann immer maiherer Aufträch einer kumma, dou hout er dann die airschten Gselln in die Firma eignumma. Garwert worn is bis in die sinkerte Nacht, dös hout natürlich a a Geld einerbracht. As Lager is furt immer groißer worn, as Schüpfl langt nimmer zou, hint a vorn. Dou hout a für sich denkt: " Wos groißer s mou her, a wenig a Stoudl, dauchert mir sehr.

In Seiß`n, vom Wougner, moußt er nou a Heizung ei bauer. Der sagt nou beileifi zu Ihm: "Horch Wilfried, du kannst dàmal dern Nachbarshouf a`schauer!" D`Wilfried hout niat lang g`schaut und überlegt und hout an "Rieß`n Karl" as Göld am Tisch einiglegt. Woi a hoimkumma is vom "Wougner" as Seiß`n sagt er zu seiner Christa:
"Horch zuo, dös is vei oitzer koa Spass, ich ho an Houf kaaft, Mir ziah`n af Seiß`n in die Hallgass!"
Alles is a wenig hergricht worn, nou und nou, a`wer irchend wenn, war dann a amal fir aweil a Rouh. Doch dös hout niat lang dauerd, Vül z`vül Arwert hom`s g`hat und vül z`wenig Zeit dou hout er nou zu seiner Christa g`sagt: " Wir Brachen nu a paar Leit!"
D`airschte Stift is kumma, a Monteur nou d`zou. ou hom s denkt " Oitz is sour weit, aitz ho ma wahrscheinli nie wieder unner Rouh." "Mir kinner aitz blouß nu Vorwärts", hout er sich dacht und hput dann 83 sein Heizungsbauer nou g`macht.
"Großaufträge" sano`gschlossn worn, dou war er aloi bis heit nou niart ferti worn. A EDV Anlach moußt her und dArwert im Büro, dio war dann doppelt so schwer. D`Boum hot er in annere Firmen zum Lerner unterbracht denn er hout sich d`bei a scho wos dacht: D`oi wir Heizerer, Dànner Installateur, denn dann hos ich a amal nimmer sour schwer. D Àrwet is immer moiherer worn, fast über Nacht, bis 88 hout ma sich dan dererweg`n scho 15 Arweiter oagschafft.

Sei Stodl war zu kloa, hout nan a nimmer daugt drum hout er si dann glei a drum Lager hi baut. Dös vüle Schaffen, hout nan nou sout fertichgmacht, daß im Kreiz - sour richtich hoat kracht. Fast a Jouer lang war s a ganz a grouß`s Gwoih, und für d`Leit in d`Firma war es dann gouer niat sour schöi. Awer koam houtà sich halweg s d`hoult, hout er sei Buom in`d Moisterschail ei`gschult. Natürli, war des ganz optimal, nou denen Ihrer Prüfung kam dann der große Mauerfall.
Neie Märkte war`n jetzt offen und so manches Ostgeschät wurde abgeschlossen. D`Wilfried und die Christa hom si g`freit:
"Mir hom Arwert für unner Leit."
Doch im Osten, hom`s as ganze Material verbaut und sie hom fast a Jouher lang, in die Raihern ei`gschaut.

Nou ara Weil, hout sich alles wieder normaliesiert und im lauf der Zeit san a paar schone Stickla passiert:

Fuoßbounheizungen sind feine Sachen, aber ma solltt s glei richtich machen. Dou söölt ma a`fpassen, daß an Stift niat mit in die Roll`n eidraht, denn sonst is glei alles z`spat. Der hout sich Händ und Faiß verschlungen und woi mit a ra Schlanger g`runger.
In Seiß`n git`s a a haffn Landwirtschaft, Natürlich wird a dort wos g`macht. D`Monteur, der wollt ner schnell wos messen und scho hout die Kouh dern Nippel g`fressen.
Schloit - hom`s eigentlich scho öfters eibaut, doch amal damit a ganzer Wohnung versaut. Dös war aber niat a sour schlimm, im Wohnzimmerwar bloußan Meter hoch as Schüttgut drin. Alle Monteur san immergrennt woi vo der Tarantel g`stochen, sour gouerst an Rasen san`s mitm Staubsauger o`krochn. Die Nachbarn hom glotzt und konnt`ns niat fassen, daß Handwerker sour sauwer Ihr Baustell verlassen.
Doi Glosschloit hom Ihnen scho grouße Probleme g`macht, Die Firma Schott hout sich d`bei in Fäustchen g`lacht. A`s oine Mal hom ses zammerbleiht, A`s annere Mal hom Trümmer g`faihlt. 5x mouß d Chef wecha oin Schlout af Mitterteich hinti, denn Glosschloit san ja sour wos va windi.
1x war in Lounzerraat a Heizung eigfrorn, dou homs scho denkt, Sie moin alles nei verrohr`n. Die Heizköper hom`s in der Wohnung mit d`Flex zerschnien, wos is Ihnen denn anners üwribliem. Der goude Moa wollt ja blouß sparn, um zu Wallfahrten, nach Lourd zu fahren.

Neiste Techniken hom`s a scho immer apropiert, d`bei hom`s a Bett mit "Hilti Hit" an die Wänd betoniert. Eigentlich woll`tns ja blouß an Heizkörper festmachen, Aber es passiern ja die tollsten Sachen.

In die Neier Bundesländer homs bei Kundschaft an der Fernwärme immergschlossen, Dou hout an Hausherrn bal d`Dampf d`schossen! Mit seiner Frau hom`s dann groußen Ärcher groigt, denn Ihr Gatte, hout sie sein Zipfel verbroiht.

In Rawtz - a Hotel wird saniert, oner vo die Gäst is scho froih umer 7er schockiert, is vom Bett aßergsprunger, wie vom Blitz troffen, denn um doi Zeit is die Kreissäch scho gloffm. Ganz schüchtern hoat er üwigschaut, doch sougn, soung hout er sich nichts traut.

Eine große Aktion, die vergessen die Löser nicht, auch in der Innung man davon spricht. Im Oktober, wenn die Kartoffelferien sind, müssen Sie einen Kessel tauschen, "mal ganz geschwind". Der andere wir versetzt und ein paar Rohre erneuert, es gar nicht so schlimm, wie man Ihnen beteuert. Am Freitag früh gings los - mit sehr viel Taterndrang, als Sie aber die Kessel sahen fragten sie: "Was tut Ihr uns an?" Dem Schicksal ergeben machten Sie sich zu Werke, doch neben einem Kessel mit 3000 kW, sahen Sie aus wie die Zwerge. Doch haben Sie jeden Tag bis spät in die Nacht rangeklotzt und am Sonntag früh haben dann auch mal die Sanitäter gemotzt. Die konnten`s auch gar nicht fassen, daß die am Sonntag um 8, die Flex anlassen. Das Material wurde aus ganz Bayern organisiert, zur Montage hat dann der Chef sogar eine Elektroameise quer durch die Stadt, über die Rialtobrücke, zur Schule chauffiert. Die Chefin war um die Leistung der Monteure besorgt und hat Sie deshalb täglich mit Kaffee u. Kuchen versorgt. Der neue Kessel war fertig montiert und wurde von Hand einreguliert, doch der Monteur auf das falsche Thermometer stiert. Als der Kessel 140 Grad erreeichte ein gewaltiger Dampfschlag "alle" aus dem Heizhaus scheichte. Die ganze Woche haben sich die Arbeiter mit Pizza verpflegt das hat sich bei fast jeden auf den Magen gelegt.

Die Baustelle war kaum wieder vollbracht, da hat man den Chef wieder in die Hohe Warte geschafft. Er wird zum zweiten Mal operiert, aber jetzt, läuft s mit dem Kreuz wieder wie geschmiert.
Dem Wilfried geht`s dann besonders gut, wenn er sich mit "Löser Großdeutschland" am Telefon melden tut

Im Radio hom`s a scho Werbung bracht:
"Wenn`s in der Heizung zischt und kracht, dann hoat si niat d`Löser gmacht."

Weltweit san s aitz a nou im Internet drinna und moißten blouß nu alle Sprachen kinna, As China und Korea rufen desweg n a scho Leit a, um Gott`s willen und koiner verstaiht den armer Moa.

Geschichtler kannt ma d`züln immerzou, denn in derer Firma gaiht`s immer narrischer zu.

Kürzer tret`n, sollt er, d`Chef, a wenig Stess o`bauer doch des hom s nan nou a niat glouher. An 1ten Vorstand mou er machen, bei der Feierwehr, dann kinnt d`Obermeisterd`zou seiner Ehr. Im Stadtrat rutscht er nou a nu nou, dann war`s gouer vorbaei mit an bissl Rouh!



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