Wellnessjournal

WasserElixier des Lebens

Wie kaum ein anderes Element bestimmt das Wasser unser Leben. So fand nicht nur die Evolutionsgeschichte ihren Ursprung im Ozean auch unser Organismus besteht zu über 70 % aus Wasser. Wasser ist der Treibstoff des kompletten Stoffwechsels und liefert neben der Blutbildung die notwendige Grundlage zum Metabolismus (Abbau) von Nährstoffen und deren Abfallprodukten. Nicht zuletzt begünstigt eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme jede Diätkur!
In Form von Schweiß hilft Wasser darüber hinaus bei der Regulierung der Körpertemperatur. Denn durch die Verdunstung auf der Haut kühlt die Hautoberfläche ab. Um diese wichtigen Vorgänge im Fluss zu halten, liegt der vom Körper benötigte Tagesbedarf an Wasser bei mindestens drei Litern. Bei stärkerer Belastung wie z. B. durch Sport und Hitze, aber auch im Alter erhöht sich dieser auf bis zu fünf Liter. Demnach sollten wir nicht nur besonders auf eine gute Ernährung achten, sondern vor allem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Trinktipps

Um wichtige Stoffwechselvorgänge im Fluss zu halten, sind Kaffee und Tee (mit Ausnahme von grünem Tee) gänzlich ungeeignet, da sie den Körper sogar entwässern. Vielmehr sollte man dafür auf Wasser sowie Gemüse- und Fruchtsäfte zurückgreifen. Die Südländer machen uns das richtige Verhalten vor: Bestellt man in Italien einen Espresso, bekommt man immer ein Glas Wasser dazu, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Folgende Faustregeln sollten im Alltag stets beachtet werden:Das Getränk immer im Blickfeld platzieren. Ein Glas Wasser vor dem Essen fördert die Verdauung und sättigt zugleich. Öfter kleine Mengen trinken ist besser als einmal viel. Getränkewahl: z. B. Wasser (mit oder ohne Kohlensäure), Frucht- und Gemüsesäfte.

Das Wechselduschbad

Mit einer Dusche am Morgen fällt nicht nur der Start in den Tag viel leichter mit einem Wechselduschbad wird auch das Immunsystem gestärkt. Der kurzfristige Wechsel von warm (ca. 15 Sekunden) und kalt (ca. 5 Sekunden) trainiert die körpereigene Temperaturregulation
Warm (38 C 40 C):
Das warme Wasser erweitert die oberflächlichen Blutgefäße, die Poren der Haut werden geöffnet und gereinigt. Die Spannung der Hautoberfläche lässt nach und es wird Feuchtigkeit aufgenommen.
Kalt (< 20 C):
Kaltes Duschen wirkt erfrischend und revitalisierend. Die oberflächlichen Blutgefäße und die Muskulatur ziehen sich zusammen. Die Haut wirkt straffer und rosiger.

Das Wechselduschbad endet immer mit der kalten Phase!

Die Wassermassage

Ob nach einem langen Arbeitstag oder nach anstrengender sportlicher Betätigung: Eine Wassermassage verhilft dem Körper zur nötigen Entspannung und Regeneration.
Mit einem kräftigen, warmen Wasserstrahl können verkrampfte Muskeln gezielt bearbeitet werden. Der Druck des Wassers hilft, Verspannungen zu lösen und damit Schmerzen zu lindern.
Ein sanfter Wasserstrahl sorgt für einen allgemeinen Zustand angenehmer Entspannung der Haut.
Die Wassermassage sollte grundsätzlich in Richtung Herz verlaufen. Auf diese Weise wird die Entschlackung (Lymphdrainage) angeregt. Neben der wohltuenden Wirkung beeinflusst die Wassermassage somit auch die Gesundheit auf positive Weise.

Das Dampfbad

Wasser hat auch in Form von Dampf eine sehr gesundheits- fördernde Wirkung. Ein Dampfbad hilft, den Organismus durch Schwitzen zu entschlacken und zu entgiften, dazu fördert es den Blut- und Lymphkreislauf und befreit durch feuchte Wärme die Atemwege.
Aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes genügt für ein Dampfbad im Vergleich zu einer finnischen Sauna schon eine Wärme von 35 C 50 C. Die ideale Verweildauer beträgt
ca. 15 20 Minuten Einsteiger beginnen mit zehn Minuten.
Vor der erfrischenden Dusche sollte der Körper 10 15 Minuten warm eingepackt zur Ruhe kommen. Auf diese Weise hat er Gelegenheit, nachzuschwitzen und wieder ins Gleichgewicht zu gelangen.
Auch auf die Haut wirkt ein Dampfbad äußerst positiv: Durch das Schwitzen wird sie gereinigt und erlangt so ein geschmeidiges und gesundes Aussehen.
Die Anwendung von Aromaölen oder getrockneten Kräutern kann die Wirkung für den Körper individuell verstärken.

Das Whirlbad

Über die entspannende Wirkung eines Vollbades hinaus wirkt sich ein Whirlbad auf den Körper anregend und kräftigend aus. Die intelligente Anordnung der verschiedenen Düsenarten ermöglicht die gezielte "Bearbeitung" besonders beanspruchter Körperpartien und fördert zudem die Durchblutung in Richtung Herz. Auf diese Weise werden nicht nur Geist und Körper belebt, sondern auch Muskelverspannungen gelöst.
Neben einer bewegungssteigernden Wirkung auf müde Gelenke strafft, reinigt und kräftigt das bewegte Wasser die Haut. Vor dem Whirlbad empfiehlt sich eine reinigende und belebende Dusche. Das Wasser sollte die körpereigene Temperatur von 37 C nicht übersteigen. Die ideale Badedauer beträgt 15 20 Minuten.
Düsenarten: Für eine Ein-Personen-Wanne ist folgende Düsenaufteilung empfehlenswert:Rücken- und Lendendüsen: fördern die Durchblutung und lindern Bandscheibenbeschwerden im unteren Rücken und Lendenbereich. Körperdüsen: lockern die Muskulatur der Extremitäten und wirken somit positiv auf Verspannungen ein. Fußdüsen: massieren den Fußsohlenbereich, fördern die Durchblutung und beleben. Bodendüsen: haben eine ausschüttelnde Wirkung auf das muskuläre Gewebe von Armen und Beinen.

Der Wasserguss

Ob kalt oder warm: Spätestens seit Kneipp ist der Wasserguss als therapeutische Anwendung allgemein bekannt.
Warm (38 C 40 C): Warme Güsse über Arme und Beine wirken entkrampfend bei Muskelverspannungen und stumpfen Verletzungen. Bei Erkältungen, Bronchitis, Katarrhen, rheumatischen Erkrankungen und Hexenschuss mildern Güsse
über den Oberkörper die Symptome. Durch die warmen Güsse wird der lokale Stoffwechsel des Muskelgewebes und der Organe angeregt und die erhöhte Durchblutung sorgt für den Abtransport der Schlacken.

Kalt (< 20 C): Neben der abhärtenden Wirkung tragen kalte Güsse über die Beine zur Abschwellung und Linderung des Schweregefühls bei Venenerkrankungen bei. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, das Bindegewebe wird gestärkt und der Transport des Blutes zum Herzen gefördert.

Güsse sollten immer zum Herzen hin ausgeführt werden, um den Fluss des Blutes zurück zum Herzen zu begünstigen.

Das Wannenbad

Ein warmes Vollbad bedeutet Ruhe und Entspannung. Im Wasser wirkt der Körper nahezu schwerelos. Er wird getragen und die Muskeln können sich so am besten erholen. Gleichzeitig bewirkt der Druck des Wassers ein passives Kreislauftraining. Aus den Extremitäten verschiebt sich das Blut in den Brustraum. Das erhöhte Blutangebot führt zu einer stärkeren Vordehnung des Herzens und somit zu einem höheren Herzvolumen (stärkerer Herzschlag).

Warm (33 C 37 C): Das warme Vollbad wirkt beruhigend auf den Organismus und entspannend auf die Muskulatur.

Kalt (< 20 C): Kalte Vollbäder dienen zur Erfrischung und Abhärtung. Sie sollten eine Dauer von fünf Sekunden nicht überschreiten!
Halbbäder wirken sich weniger belastend auf den Kreislauf aus. Teilbäder der Arme haben eine entspannende Wirkung bei Stress und senken den Bluthochdruck im Kopf. Mit Fußbädern kann gezielt der Kreislauf und somit der Stoffwechsel angeregt werden.

Das Salz in der Wanne bringt den Stoffwechsel auf

Ein Pfund Meersalz ins 37 Grad warme Wasser schütten und dann 15 bis 20 Minuten darin baden. Der Salzgehalt im Bad bringt den Stoff-wechsel auf Trab, entzieht dem Körper überflüssiges Gewebewasser und füllt ihn gleichzeitig mit Mineralstoffen und Spurenelementen auf. Eine straffe, gut durchblutete Haut ist das Ergebnis.
Wer ausserdem noch ein wenig ätherischen Duft mit dem Bad genießen möchte, der gibt maximal zehn Tropfen Aromaöl ins Badewasser (vorher mit sechs Esslöffeln Honig oder Sahne verrühren - sonst löst es sich nicht im Wasser). Bergamotte, Orange, Zitrone und Rosmarin sind typisch mediterrane Düfte, die ganz schnell fit und munter machen.
Nach den salzigen Anwendungen unbedingt viel Trinken. Das entschlackt und gleicht den Flüssigkeitshaushalt wieder aus. Der pure Gipfel ist Wasser - angereichert mit Zitronensaft ist es der ultimative Vitamin C-Kick!

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